Diese 4 Tipps machen dein Facebook sicherer

Facebook mit 2 Milliarden Nutzern weltweit ist das größte soziale Netzwerk im Internet. Umso wichtiger ist es, Fallstricke zu kennen. Die folgenden 4 Tipps machen die Arbeit mit Facebook sicherer.

1. Ausloggen nicht vergessen

Wer sich in Internet-Cafes oder anderen Arbeitsplätzen, die öffentlich zugänglich sind, in Facebook einloggt, darf das Ausloggen nicht vergessen. Es muss dabei die Ausloggen-Funktion von Facebook genutzt werden, ein einfaches Schließen des Browsers hilft nicht. Passiert dies nicht, kann man den Account für allerlei Schabernack missbrauchen. Passwörter sollte man übrigens nicht im Browser speichern.

2. Sichere Passwörter und Handyschutz

Wähle ein sicheres Passwort, dass nicht leicht zu erraten ist. Nimm z. B. die Anfangsbuchstaben der Wörter eines ihnen geläufigen Satzes oder setze ein Passwort aus mehreren einzelnen Wörtern zusammen. Je länger, desto besser. Aber bitte nicht so kompliziert, dass sie es irgendwo notieren müssen.

Wenn sie die Facebook-App auf dem Mobiltelefon nutzen: Schützen sie die App durch eine zusätzliche PIN, diese Funktion gibt es allerdings nicht als Menüpunkt!

  • Deinstalliere zunächst die Facebook-App und installiere sie erneut.
  • Starte nun die App, gib Benutzernamen/Kennwort ein
  • Im nächsten Fenster wird nun die Eingabe einer PIN angeboten („Optional: Füge einen 4-stelligen Passcode hinzu“) – wähle diesen Eintrag und vergib einen 4-stelligen Code.

Auf jeden Fall solltest du dein Mobiltelefon so konfigurieren, dass es im Falle einer Tastesperre immer eine PIN abfragt.

3. Freundesliste auf Nicht-öffentlich schalten

Wer seine Freundesliste öffentlich verfügbar hat, der öffnet Profilkopierern Tür und Tor: Daten wie Name und Profilbild werden benutzt, um ein identisches Profil anzulegen. Die eigenen Freunde werden dann angeschrieben, um die Freundschaft neu zu bestätigen. Plötzlich existiert ein zweites Konto von ihnen.

Wenn der virtuelle Zwilling erst einmal angelegt ist, hilft nur das Melden des Profils an Facebook. Je mehr Personen aus eigenen Freundeskreis mitmachen, desto eher ist das Fake-Profil wieder verschwunden.

Um die Freundesliste auf nicht-öffentlich zu schalten, muss man in den Facebook-Einstellungen unter Privatsphäre die entsprechende Option einstellen:

4. Verlinkung auf Bildern nur von Freunden

Spammer und Betrüger nutzen gerne eine Funktion von Facebook aus, um ihre Botschaften und Verlinkungen unters Volk zu bringen: Sind Personen auf Bildern verlinkt, taucht das Bild, das die Links enthält inklusive Beschreibung im Newsfeed des Verlinkten auf. Betrüger bieten auf diese Weise Markenprodukte in Fakeshops zu scheinbar supergünstigen Konditionen an. Fällt man darauf herein, ist wahrscheinlich das Geld weg, oder aber man erhält billige Produltfälschungen. Eine Änderung der Einstellung bewirkt nicht mehr Sicherheit für sie selbst, sondern nur für ihre Freunde. Diese sollten ebenfalls die Einstellung vornehmen.

Die Einstellung dazu findet man in den Facebook-Einstellungen unter Chronik und Markierungen/Überprüfen. Diese Option muss eingeschaltet sein.